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Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie, Rheumatologie

Medizinische Klinik II

Die Gastroenterologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin

... und befasst sich mit der Diagnostik, nichtoperativen Therapie (beispielsweise medikamentöse Therapien) und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Wichtige gastroenterologische Erkrankungen sind beispielsweise Ulkuserkrankungen (Magenulkus und Duodenalulkus), Tumoren des Magen-Darm-Trakts, besonders Darmkrebs, Lebererkrankungen wie Leberzirrhose und Hepatitis, Darmerkrankungen wie die entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Als Hepatologie ...

... wird ein Spezialgebiet der Gastroenterologie bezeichnet, das die Erkrankungen der Leber und der Gallenwege und die Diagnostik und Behandlung der Krankheiten dieser Organe umfasst.

Die Infektiologie ...

... ist ein Teilgebiet der Medizin und befasst sich mit der Entstehung von Infektionen und daraus resultierenden Krankheiten sowie Möglichkeiten der Prävention, Diagnose und der Therapie.

Die Rheumatologie ...

... ist eine Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Diagnose und Behandlung von entzündlichen meist chronischen Krankheiten beschäftigt, die sich häufig durch Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates bemerkbar machen, jedoch auch die inneren Organe (wie beispielsweise Lunge, Herz und Nieren) betreffen können.

Der volksmündliche Begriff "Rheuma" bezeichnet dabei eine Vielzahl (ca. 400) von Erkrankungen. Man unterscheidet zwischen den degenerativen ("Verschleiß") und den entzündlichen rheumatischen Erkrankungen. Zu letzteren gehören die rheumatoide Arthritis (auch chronische Polyarthritis genannt), der Morbus Bechterew und Bindegwebserkrankungen (Kollagenosen), wie beispielsweise der systemische Lupus erythematodes und Vaskulitiden (entzündliche Gefäßerkrankungen). Die Beschwerden bei den entzündlich rheumatischen Erkrankungen sind vielfältig. Häufig sind schmerzhafte geschwollene Gelenke, Schmerzen in der Wirbelsäule und Muskulatur, aber auch Fieber, Gewichtsabnahme und nächtliches Schwitzen. Je nachdem, wo sich die Entzündung abspielt, können auch eine Lungenentzündung, eine Herzbeutelentzündung, Nierenentzündung oder Hautausschläge im Vordergrund stehen. Die Diagnosestellung erfordert nicht selten Fingerspitzengefühl und die Behandlung muß auf den einzelnen Patienten "maßgeschneidert" sein.