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Brustzentrum

Brustzentrum Regensburg im Tumorzentrum Regensburg e.V.

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankungen bei Frauen, annähernd jede 8. Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran.
Nach ausführlichen Vorbereitungen von aktiven Mitgliedern der Projektgruppe "Mammakarzinom" im Tumorzentrum Regensburg e.V. wurde im September 2003 das Brustzentrum Regensburg (BZR) gegründet.

Das Brustzentrum soll den stetig steigenden Anforderungen von Patientinnen, Ärzten, Krankenkassen sowie der Gesundheitspolitik an eine spezialisierte, qualitätsgesicherte, und interdisziplinäre Versorgung von Patientinnen mit Krankheiten der Brust entsprechen.

Von der Vorsorge bzw. Früherkennung, der Diagnostik inkl. Mammographie und Stanzbiopsie, der feingewebliche Untersuchung durch den Pathologen, verschiedener operativer Verfahren inkl. brusterhaltender Techniken und plastischer Rekonstruktion, der Strahlentherapie, der Hormon- und Chemotherapie, physikalischen Therapie inkl. Lymphdrainage, palliativen Maßnahmen inkl. Schmerztherapie bis zur Nachsorge wird das gesamte Spektrum abgebildet.

Dem ganzheitlichen Ansatz folgend steht die Frau im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Wir setzen uns ein für eine aktive Rolle der Frau bei der Entscheidungsfindung und Durchführung von Diagnostik und Therapie bei einer Brustkrebserkrankung im Sinne eines "informed consent". Ebenso legen wir Wert auf die Integration von Angehörigen in diese Prozesse und die Stützung des psychosozialen Umfeldes.

Die fortwährende Verbesserung von Therapiekonzepten beim Mammakarzinom sicherstellend bieten wir den Patientinnen nationale und internationale Phase II- und III-Multicenter-Studien an. Das Brustzentrum nimmt an Studien der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) in der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) für das Mammakarzinom teil.

Das interdisziplinäre Brustzentrum will die Verbesserung der Versorgung von Frauen mit Brustkrebs durch Integration und Optimierung der Teilbereiche Prävention, Früherkennung inkl. Screening, Diagnostik, operative, systemische und radio-onkologische Therapie sowie der Nachsorge erreichen. Durch die in allen beteiligten Disziplinen ständig zu gewährleistende Optimierung auf der Basis von "evidence-based medicine" und nationalen bzw. internationalen Leitlinien sowie durch die überprüfbare Qualitätssicherung sieht sich das Brustzentrum als Kompetenzzentrum (Zweitmeinungszentrum) für benachbarte Kliniken und niedergelassene KollegInnen und will damit einen Beitrag zur qualitativen Verbesserung der Versorgung von Brustkrebspatientinnen in der Region leisten. Die enge Kooperation und der kontinuierliche Informationsaustausch mit den niedergelassenen KollegInnen wird neben ständigen persönlichen Kontakten im Einzelfall durch interdisziplinäre Arbeitskreise und regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen gesichert.