Onkologische Reha-Sport-Gruppe
Bislang war es üblich, Krebs-Patienten Ruhe zu verordnen. Wissenschaftliche Studien haben jedoch gezeigt, dass beispielsweise bei Darmkrebspatienten die Rückfallquote durch gezieltes körperliches Training gesenkt werden kann. Gerade Krebspatienten leiden häufig unter einem Erschöpfungszustand des Körpers, dem so genannten Fatigue-Syndrom. Mit einem regelmäßigen moderaten körperlichen Training sind Sie seelisch ausgeglichener, innerlich gestärkt und können mit der Bestrahlung oder Chemotherapie verbundene Belastungen besser bewältigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie bisher sportlich aktiv waren oder besonders gesund gelebt haben. Jeder, der an Krebs erkrankt ist, hat die Chance, durch die Sporttherapie zu seiner eigenen Gesundung beizutragen.
Bereits während des stationären Aufenthalts bietet Ihnen die Klinik für Hämatologie und Onkologie in Einzelbehandlungen durch einen Physiotherapeuten strukturierte Trainingseinheiten mit einem Fahrradergometer an. Im ambulanten Bereich führt die Onkologische Reha-Sport-Gruppe einmal in der Woche ein eineinhalbstündiges Trainigsprogramm durch. Inhalte sind neben gezielten körperlichen Übungen für Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination auch mentales Training mit Gehirnjogging. Die Patienten erhalten außerdem Tipps und Techniken für ein selbständiges Training zu Hause.
Onkologische Reha-Sport-Gruppe
Klinik für Onkologie und Hämatologie
Freitag 15.15 bis 16.45 Uhr
Anmeldung über das Info-Telefon: 0941/ 369-94201



