Behandlungsmethoden:
Auf der Intensivstation werden folgende speziell
intensivmedizinisch nötigen Maßnahmen durchgeführt:

- Monitoring und invasive Kreislaufüberwachung
- Hirndruckmonitoring
- Moderne Beatmungsverfahren (invasiv über Beatmungsschlauch und nichtinvasiv über Maske)
- Sonografien aller Körperregionen (konventionell, Duplex, farbkodierte
- Duplexsongrafie, Echokardiografie, Transösophageale Echokardiografie)
- Nierenersatzverfahren (Dialyse, CVVH)
- Passagere Schrittmacher, intraaortale Gegenpulsation
- Drainagenbehandlungen (Thorax, Perikard, Ventrikel, Abszesse)
- Punktionen
- Endoskopien (Bronchialsystem, Magen, Darm)
- Perkutane dilatative Tracheostomie
- PEG, PEJ
- Lagerungstherapie
Es sind bei Bedarf alle weiteren Untersuchungen und Behandlungen möglich, die die spezialisierten Fachdisziplinen im gesamten Krankenhaus anbieten. Bedarfsweise werden auch Spezialisten anderer Krankenhäuser oder niedergelassene Spezialisten eingebunden.
Versorgungsaufgaben
Behandlung der Intensivpatienten aus den Fachgebieten
- Angiologie (Gefässerkrankungen)
- Endokrinologie – Diabetologie (Hormonentgleisungen, Stoffwechselentgleisung)
- Gastroenterologie (Magen-Darm-Erkrankungen)
- Hämatologie-Onkologie (Blut- undTumorerkrankungen)
- Infektiologie (Infektionen)
- Kardiologie
- Neurologie
- Neurochirurgie
- Pneumologie (Lungenerkrankungen)
- Rheumatologie
- Toxikologie (Vergiftungen)
Diagnostische Möglichkeiten
Der Schwerpunkt Angiologie setzt nach einer ausführlichen Erhebung der Kranken- Vorgeschichte und nach der präzisen klinischen Untersuchung grundsätzlich moderne, vor allem nicht belastende und nicht schmerzhafte Diagnosemethoden ein.
Messungen
- der Blutflüsse (Farb-Doppler),
- der Blutströmungen mit Abbildungen der Gefäße (Farb-Duplex, auch in 3-D),

- des Gewebesauerstoffs (transkutaner Sauerstoff),
- der Durchblutungsreserven (Venenverschlussplethysmographie),
- der Blutfüllungen (Lichtreflexionsrheographie),
- der Pulsschwankungen (Oszillometrie) und
- der Gehstrecke (Laufband)
sind häufig im Einsatz.
Seltener werden
- die feinen Nagelbettgefäße (Kapillaroskopie) unter dem Mikroskop betrachtet oder
- eine Venendruckmessung (Phlebodynamometrie) durchgeführt.
Erst nach diesen Untersuchungen ist eine sinnvolle Planung der weiteren Diagnose- und Therapiestrategie möglich. Nicht selten kann auf eingreifende Verfahren verzichtet werden.