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Diagnostische Möglichkeiten
Der Schwerpunkt Angiologie setzt nach einer ausführlichen Erhebung der Kranken- Vorgeschichte und nach der präzisen klinischen Untersuchung grundsätzlich moderne, vor allem nicht belastende und nicht schmerzhafte Diagnosemethoden ein.
Messungen
- der Blutflüsse (Farb-Doppler),
- der Blutströmungen mit Abbildungen der Gefäße (Farb-Duplex, auch in 3-D),

- des Gewebesauerstoffs (transkutaner Sauerstoff),
- der Durchblutungsreserven (Venenverschlussplethysmographie),
- der Blutfüllungen (Lichtreflexionsrheographie),
- der Pulsschwankungen (Oszillometrie) und
- der Gehstrecke (Laufband)
sind häufig im Einsatz.
Seltener werden
- die feinen Nagelbettgefäße (Kapillaroskopie) unter dem Mikroskop betrachtet oder
- eine Venendruckmessung (Phlebodynamometrie) durchgeführt.
Erst nach diesen Untersuchungen ist eine sinnvolle Planung der weiteren Diagnose- und Therapiestrategie möglich. Nicht selten kann auf eingreifende Verfahren verzichtet werden.